Häufig gestellte Fragen zu Firmenprogrammen
Sapiens in mein Unternehmen bringen
Unsere Programme sind für intensive Jobs und volle Kalender gemacht. Im Schnitt sind es unter 10 Minuten pro Woche über das gesamte Programm, intensivere Varianten sind möglich. Ein typischer Ablauf:
- Tag 1: Workshop von 1 bis 8 Stunden als Kick-off oder Kick-off von 10 bis 30 Minuten (Einzel- und ausgewählte Teamprogramme)
- Woche 1: Probenentnahme und Setup in unter 30 Minuten nach dem Workshop oder in unter 1 Stunde zu Hause (beim vollständig virtuellen Programm)
- Woche 2: persönlicher Bericht mit kompakter Zusammenfassung
- Woche 3: Debriefing von 30 bis 45 Minuten mit einem Mediziner oder Experten
- Woche 3 bis 5: tägliches Tracking der Routinen (unter 10 Sekunden pro Tag)
- Woche 4: Folgetest zu Hause (unter 5 Minuten) mit Abholung
- Woche 6: 10-minütiger Call mit einem Mediziner, um die Routinen nachzuschärfen
- …
Wir schneiden den Ablauf nach einem kurzen Erstgespräch auf Ihre Ziele, Ihren Kontext, das Budget und die verfügbare Zeit zu (ein Programm für ein Beratungsteam sieht anders aus als ein Top-200-Führungskräfteprogramm). Ein typischer Ablauf:
- Maßgeschneiderter Präsenz-Workshop (1 bis 8 Stunden) oder virtueller Kick-off (15 Minuten bis 1 Stunde)
- Probenentnahme vor Ort direkt nach dem Workshop für alle, die teilnehmen möchten (zum Beispiel Haar und Speichel), oder zu Hause in unter einer Stunde bei virtuellem Kick-off
- 1 bis 2 Wochen später: 1:1-Debriefing mit Medizinern oder anderen Experten und gemeinsam entwickelter persönlicher Maßnahmenplan
- Teilnehmende wählen 2 bis 5 kleine, messbare Routinen für den Alltag
- Tägliches Tracking per WhatsApp-Nachricht, dazu ein Support-Chat mit Medizinern rund um die Uhr
- Check-ins mit Experten nach Bedarf und persönliche Calls alle 2 bis 4 Wochen
- Optional: monatliche Team-Check-ins (15 bis 45 Minuten), weitere Präsenz-Workshops und monatliche Biomarker-Folgetests
- Folgetests werden pro Person so gewählt, dass sie den wichtigsten Bereich abbilden
Den größten ROI sehen wir bei Führungskräften (zum Beispiel Top-200-Programme) und bei leistungsstarken Teams unter hohem Druck oder in großen Veränderungen (Vorstand, M&A, Beratung, Kanzleien, Sonderprojekte). Wir bieten auch freiwillige Einzelprogramme in Organisationen an, als datenbasierte, evidenzgestützte Alternative zu klassischem Coaching, für Talente und Leistungsträger, die weniger belastbar sind oder mit steigender Arbeitsdichte und neuen Technologien zu kämpfen haben.
Wir arbeiten mit Gruppen (zum Beispiel Beratungs- oder Führungskräfteprogramme), mit bestehenden Teams (Vorstände, Funktions- und Projektteams) und mit Einzelpersonen in Organisationen (freiwillig, ähnlich einer Einzelbegleitung). Wir unterstützen Gruppen von 4 bis 200 Teilnehmenden und passen das Programm an eure Größe und Ziele an.
Ja. Wir liefern das Programm vollständig remote: 15 bis 30 Minuten virtueller Kick-off, Diagnostik-Kits nach Hause (alle Tests in unter 1 Stunde), virtuelle persönliche Debriefings und optionale virtuelle Formate wie Team-Check-ins und regelmäßige persönliche Calls. Wir empfehlen trotzdem mindestens einen Präsenztermin zu Beginn, zum Beispiel einen Workshop von 1 bis 8 Stunden während eines Offsites.
Teilnehmer sehen typischerweise deutliche Verbesserungen bei Energie, Gesundheit und Leistung (siehe Fallstudie zur Wirkung). Die Wirkung entsteht durch: (1) Interventionen, die auf der persönlichen Diagnostik aufbauen und Ursachen adressieren, (2) von Experten empfohlene Interventionen, die Neurobiologie mit mentalen und körperlichen Routinen verbinden, und (3) starken Rückenwind für die Gewohnheitsänderung durch persönliche, oft tägliche Begleitung, Peer-Support und regelmäßiges Biomarker-Tracking.
Ja. Die meisten Unternehmen starten mit einem Pilot von 10 bis 30 Personen oder mit 2 bis 3 Entscheidern, die unsere Diagnostik selbst testen. Auf Basis der Vorher-Nachher-Ergebnisse des Piloten berechnen wir euren unternehmensspezifischen Business Case und ROI aus den tatsächlichen Daten (Beispielrechnung).
Die Programme sind auf maximale Wirkung, hohe Beteiligung und dauerhafte Verhaltensänderung ausgelegt. Der ROI liegt in der Regel höher als bei klassischen Gesundheitsangeboten (hier die ROI-Rechnung). Der Preis spiegelt die starke Personalisierung, den Umfang der Biomarker-Messung und die 1:1-Begleitung durch Mediziner und promovierte Experten. Es ist ein Premium-Programm für Gesundheit und Leistung, am besten geeignet für Führungskräfte und mittlere bis höhere Gehaltsstufen. Je nach Variante starten Programme bei rund 100 EUR pro Person und Monat und reichen bis 600 EUR pro Person und Monat. Skalierbarere Workshop- und Routinen-Programme ohne Biomarker-Tests und ohne persönliche Begleitung bieten wir je nach Teilnehmerzahl günstiger an.
Integration in bestehende Angebote
Wir passen das Programm an eure Anforderungen an. Wir arbeiten immer mit Geschäftsführung, HR und Gesundheitsverantwortlichen zusammen, um die Gesundheitsstrategie und die spezifischen Risikofaktoren zu verstehen und das Programm so zu gestalten, dass es eure Ziele erreicht, die Unternehmensstrategie unterstützt und sich nahtlos in bestehende Angebote einfügt.
Ja. Wir schneiden Programme regelmäßig auf bestehende Gesundheitsstrategien zu. Persönliche Berichte und Debriefings können eure internen Angebote aufgreifen und auf Basis der Diagnostikdaten die wirksamsten empfehlen. Ab 20 bis 30 Teilnehmenden in einer Organisation erstellen wir einen klaren ROI-Case, um die Wirkung laufend zu messen und das Programm so anzupassen, dass es eure Ziele übertrifft. Wir arbeiten dabei eng mit der Geschäftsführung zusammen, um das Programm an Gesundheits- und Unternehmensstrategie auszurichten.
Wir können bestehende Diagnostik und Gesundheitsangebote einbinden. Teilnehmende können zum Beispiel Blutwerte und bald auch Wearable-Daten in unsere Plattform hochladen, wenn sie das möchten. Doppelungen vermeiden wir, indem wir uns auf das konzentrieren, was fehlt, was am umsetzbarsten ist und was sich vorher und nachher messen lässt, um die Wirkung zu belegen. Wir schneiden die Programme so zu, dass sie eure bestehenden Angebote ergänzen.
Führung und Akzeptanz
Wir sind kein Wellbeing-Anbieter. Das Programm ist auf messbare Leistungswirkung gebaut. Aktuell bereiten wir die Veröffentlichung einer großen Längsschnittstudie vor, die die Leistungswirkung eines mehrjährigen Programms mit den Top-200-Führungskräften auf Unternehmensleistung und 360-Grad-Führungswirkung misst. Die Studie ist noch nicht publiziert, erste Ergebnisse zeigen aber deutliche Verbesserungen in der 360-Grad-Führungswirkung sowie in der selbst und im Team eingeschätzten Leistung. Ein Teilnehmer sagte: „Ihr habt mir geholfen, chronischen Stress deutlich zu senken. Damit sind 80% meiner Führungsprobleme kleiner geworden.“
Führungskräfte stehen unter hohem Druck, Ergebnisse zu liefern und gleichzeitig Verantwortung für Menschen zu tragen, besonders in Transformationen und Veränderungsphasen. Sie erleben das Programm als besonderes Signal des Unternehmens, dass ihre Gesundheit und Leistung zählen. Durch den stark personalisierten Ansatz verändern 97% der Teilnehmenden ihre Gesundheit und Leistung dauerhaft. Genau das schätzen leistungsstarke Führungskräfte.
Startet mit einem Pilot für eure obersten Führungskräfte. Nach der eigenen Erfahrung unterstützen sie in der Regel die Ausweitung auf weitere Gruppen. Wir empfehlen außerdem, die Teilnahme freiwillig zu halten, nicht verpflichtend. Unsere Teilnahmequote liegt über 95%, weil der Nutzen sofort spürbar ist und das Programm über die ganze Bandbreite wirkt: von Menschen, die noch nie aktiv an ihrer Gesundheit gearbeitet haben, bis zu jenen, die sich intensiv damit beschäftigen. Wer das Programm einmal erlebt hat, unterstützt es fast immer, auch Skeptiker und Vorstände.
Positioniert es als Leistungsprogramm, nicht als Gesundheitsprogramm. Gesundheit ist ein großer Wirkungsbereich, entsteht aber als Nebeneffekt der Arbeit an Leistung. Wir sind kein reines Wellbeing- oder Mental-Health-Angebot, und der erwartete Produktivitätsgewinn liegt bei 7% oder mehr, abgeleitet aus Fachliteratur. Betont den wissenschaftlichen Ansatz und unsere wissenschaftlichen Beiräte Prof. Clemens Kirschbaum und Prof. Robert Paul Juster. Der datenbasierte Ansatz mit über 350 Markern vor und nach dem Programm überzeugt analytisch denkende Mitarbeitende besonders.
Geschäftswert und ROI
Wir starten mit einer Ausgangsmessung über unsere Diagnostik (Biomarker plus validierte Selbsteinschätzungen). Dieselben Messungen wiederholen wir später, um die Veränderung zu beziffern, typischerweise nach 3 bis 6 Monaten. Je nach Setup können wir gezielte Folgetests für einzelne Schwerpunkte auch häufiger durchführen. Sobald genug Vorher-Nachher-Daten vorliegen, in der Regel nach einem Pilot mit 30 Personen, berechnen wir auf Wunsch einen unternehmensspezifischen Business Case aus euren tatsächlichen Ergebnissen und Unternehmensdaten.
Ja, unsere Programme zeigen in der Regel deutliche Hinweise darauf, dass stressbedingte Fluktuation, Krankheitstage und Burnout-Risiko zurückgehen. Auf Anfrage vermitteln wir Kontakte zu Führungskräften und HR-Verantwortlichen, die bereits mit uns gearbeitet haben. Die Ergebnisse hängen von der Rollenstruktur, dem Ausgangsrisiko und der gewählten Programmart ab. Wir messen immer die Veränderung vor und nach einer Pilotgruppe in eurem Unternehmen. Danach entscheidet ihr, ob die Wirkung einen breiteren Rollout rechtfertigt.
Bleibt chronische Stressbelastung unbeachtet, kann die Erholungsfähigkeit nachlassen, und frühe biologische Warnsignale können sich über Monate oder Jahre aufbauen, bevor sie in der Leistung sichtbar oder als Erkrankung diagnostizierbar werden. Praktisch heißt das: höhere Wahrscheinlichkeit für Erschöpfung, gestörten Schlaf, dauerhafte Stressaktivierung und daraus folgende Gesundheitsrisiken. Viele Organisationen mit starken Talenten und Führungskräften, die nicht in deren Gesundheit und Leistung investieren, zahlen den Preis Jahre später, wenn Produktivität sinkt und Fluktuation steigt.
Wir messen Veränderungen in Stressbiologie, Gesundheit und Erholung sowie die selbst eingeschätzte Wirkung auf die Leistung, zum Beispiel Cortisol vor dem Schlafengehen, Langzeit-Stressmuster im Haar und EKG-basierte Erholung bei Tag und Nacht, jeweils vor und nach dem Programm. Diese Veränderungen übersetzen wir über einen evidenzbasierten Business-Case-Ansatz und aggregierte Gruppenauswertungen in leistungsrelevante Ergebnisse. Hier findest du ein Beispiel für die Wirkung und hier eine Business-Case-Rechnung.
Einwände zum Thema „Stress ist nicht nur schlecht“
Ja. Akuter Stress kann Leistung tragen. Viele unserer Programme helfen genau dabei, die positive Seite von Stress zu nutzen und die negative zu reduzieren. Die Gründer von Sapiens kommen selbst aus Umfeldern wie McKinsey und BCG und schätzen Intensität und Anspannung. Das Problem ist wiederkehrender oder dauerhafter Stress ohne ausreichende Erholung. Unsere Arbeit setzt darauf an, hohe Leistung zu halten, indem Erholung besser wird und die chronische Stressbelastung sinkt.
Die Grenze ziehen wir anhand objektiver Signale für fehlendes Herunterfahren und fehlende Erholung, und wir messen den genauen Preis, den dein Körper für chronischen Stress zahlt. Mit dem wissenschaftlichen Modell der allostatischen Last bestimmen wir, ob der Stress in deinem Job deine Gesundheit und Leistung trägt oder ihr schadet. Marker wie dauerhaft erhöhtes Cortisol vor dem Schlafengehen, schlechte Erholungsmuster im EKG oder ein Ungleichgewicht der Langzeit-Stresshormone im Haar führen zu einem konkreten Maßnahmenplan: die positive Seite von Stress nutzen, die negative reduzieren.
Das Programm ist als Leistungsprogramm gebaut. Gründer Jan-Philipp, vorher bei der Boston Consulting Group, hat erlebt, dass die meisten Gesundheitsangebote nicht auf die Realität analytisch starker Leistungsträger zugeschnitten sind. Sapiens ist von Tag eins als wissenschaftlicher Ansatz für dauerhafte Gesundheit und Spitzenleistung entwickelt. Kein Schnickschnack, sondern ein Programm für Menschen mit hohem Anspruch. Wir messen die Engpässe, etablieren Routinen mit wenig Reibung, die zu intensiven Jobs passen, und messen erneut, um die Wirkung zu belegen. Ziel ist verlässliche Leistung unter Druck.
Diagnostik, Daten und Umsetzbarkeit
Wir setzen auf etablierte Messmethoden und wissenschaftliche Validierung und arbeiten eng mit führenden wissenschaftlichen Beiräten wie Professor Clemens Kirschbaum und Professor Robert Paul Juster zusammen. Hinter dem Modell unserer Diagnostik, dem Modell der allostatischen Last, stehen über 350 Publikationen, und die verwendeten Biomarker sind durch tausende Publikationen belegt. Details zu wissenschaftlicher Validierung und Grenzen der wichtigsten Tests:
Individuell führen wir Biomarker, Erholungsdaten und Selbsteinschätzungen in einem kompakten Bericht zusammen und besprechen ihn im 1:1 mit einem Experten. Gemeinsam mit dir legen wir wenige, messbare Routinen für den Alltag fest. Danach begleiten wir die Umsetzung mit Tracking und gezielten Folgetests. Auf Teamebene liefern wir anonymisierte, aggregierte Erkenntnisse, um gemeinsame Team-Routinen zu entwickeln und den Teamkalender besser an die biologischen Rhythmen der Mitglieder anzupassen.
Wir können bestehende Diagnostik und Gesundheitsangebote einbinden. Teilnehmende können zum Beispiel Blutwerte und bald auch Wearable-Daten in unsere Plattform hochladen, wenn sie das möchten. Doppelungen vermeiden wir, indem wir uns auf das konzentrieren, was fehlt, was am umsetzbarsten ist und was sich vorher und nachher messen lässt, um die Wirkung zu belegen. Wir schneiden die Programme so zu, dass sie eure bestehenden Angebote ergänzen.
Die vollständige Diagnostik wiederholen wir in der Regel alle 6 Monate. Optional kannst du ausgewählte, für dich relevante Biomarker jeden Monat in unter 5 Minuten selbst messen, mit einem Testkit für zu Hause. Wir passen das Programm immer an: Die Abstände richten sich nach deinen Zielen, den Bedürfnissen der Teilnehmenden und dem Budget. Auf Wunsch legen wir den Testrhythmus für jede Person individuell fest, je nachdem was für sie am wichtigsten und umsetzbarsten ist.
Nein. Wir bieten Wellness-orientierte Messungen, Feedback und Begleitung durch Experten. Wir stellen keine Diagnosen, verschreiben keine Medikamente, leisten keine Therapie und begründen kein Arzt-Patienten-Verhältnis. Die eingesetzten Geräte und Marker sind nicht zur Diagnose von Krankheiten bestimmt.
Wir messen viele Stress- und Gesundheitsmarker entlang des wissenschaftlichen Modells der allostatischen Last. Aus der Kombination der Tests bestimmen wir den Preis, den der Körper für chronischen Stress zahlt, und finden Engpässe für Gesundheit und Leistung. Ein Wearable allein kann keine Ursachen erkennen und misst nur einen sehr schmalen, oft irreführenden Ausschnitt dessen, was wir erfassen. Unser Fokus liegt auf frühen Belastungs- und Resilienzmarkern, nicht auf Krankheitsdiagnostik. Welche Tests wir auswählen, richtet sich nach Ihren Zielen und danach, was für die Zielgruppe am umsetzbarsten ist. Je nach Programm kann das umfassen:
- Langzeit-Stresshormone im Haar
- Cortisolrhythmus im Speichel über mehrere Tage
- EKG-basierte Erholungsanalyse über Arbeitstage und Nächte
- Wissenschaftlich validierte Selbsteinschätzungen zu Stresstreibern
- Forschungsbasierte Selbsteinschätzungen und Symptom-Screenings
- Optional: Bluttest für zu Hause für Entzündungsmarker und Mikronährstoffe mit dem schmerzfreien Tasso-Gerät
- Optional: kontinuierliche Glukosemessung
- Optional: Fitness-Tests (VO2max für zu Hause), Kraft- und Mobilitätsanalyse
- Optional: kontinuierliche Blutdruckmessung
Informationen zur wissenschaftlichen Validität finden Sie in den verlinkten Beiträgen.
Kurz nach dem Start erhalten die Teilnehmenden das Diagnostik-Kit nach Hause und wählen eine Arbeitswoche für die Messung. Sonntagabend wird der Herzfrequenzmesser angelegt (unter 3 Minuten) und bis zum folgenden Samstag getragen. Montag und Dienstag dauert je eine Speichelprobe direkt nach dem Aufwachen und vor dem Schlafengehen unter 5 Minuten. Am Dienstag folgt eine Haarprobe (unter 3 Minuten), am Mittwoch holt ein Kurier Speichel- und Haarprobe zu Hause ab, alternativ ist die Abgabe in der nächsten Poststelle möglich (in den meisten Städten in Europa und den USA unter 700 Meter entfernt). Zuletzt folgt eine Selbsteinschätzung, etwa 15 Minuten. Der gesamte Ablauf in dieser einen Arbeitswoche ist so gestaltet, dass er insgesamt unter einer Stunde dauert.
Alternativ übernehmen wir die Probenentnahme und das Set-up für die Teilnehmenden, wenn wir uns zu einem Kick-off-Workshop vor Ort treffen oder in Ihr Büro kommen.
Datenschutz und Sicherheit
Der Dienst ist auf Pseudonymisierung als Standard ausgelegt: Proben- und Fragebogendaten werden nur über verschlüsselte Teilnehmer-IDs verarbeitet, nicht über Namen oder E-Mail-Adressen. Dritte erhalten von uns nie personenbezogene Daten, und auch innerhalb von Sapiens kann nur der zuständige Experte auf identifizierende Daten zugreifen, für Kommunikation und Debriefing. Alle Daten liegen auf EU-Servern mit strengen Zugriffskontrollen nach medizinischen Standards. Unsere vollständige Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Wir speichern und verarbeiten Daten auf Microsoft-Azure-Servern in der Europäischen Union.
Unsere vollständige Datenschutzerklärung findest du hier. Die wichtigsten Maßnahmen:
- Verschlüsselte IDs für alle Proben- und Fragebogendaten (keine Namen auf Röhrchen oder Materialien)
- Trennung des Zuordnungsschlüssels (ID ↔ Name/E-Mail/Telefon) von den Messdaten, mit rollenbasiertem, eingeschränktem Zugriff
- Verschlüsselung bei Übertragung und Speicherung aller Sapiens-Daten
- Speicherung ausschließlich in der EU nach DSGVO und medizinischen Standards
- Passwortgeschützte PDF-Berichte per E-Mail, das Passwort kommt über einen separaten Kanal (zum Beispiel SMS oder WhatsApp)
- HRV- und EKG-Ergebnisse sind ebenfalls nur mit verschlüsselten IDs verknüpft und über die Firstbeat-Plattform mit Multi-Faktor-Authentifizierung zugänglich
- Laborergebnisse liefert die Dresden Lab Services GmbH über verschlüsselte IDs, nicht über Namen oder andere personenbezogene Angaben
Nein. Wir geben niemals individuelle Daten an den Arbeitgeber weiter. Wenn das teilnehmende Team zustimmt, können anonymisierte, aggregierte Daten an das Team zurückgespielt werden, möglich ab einer Teamgröße von 8-10 Personen. Das passiert nur, wenn es dem Team hilft, Muster zu erkennen und gemeinsame Ziele für Gesundheit und Leistung zu setzen.
Wir können anonymisierte, aggregierte Auswertungen für Gruppen bereitstellen, aber nur wenn die Gruppe groß genug ist, um Rückschlüsse auf einzelne Personen auszuschließen. Standardmäßig aggregieren wir erst ab n > 8-10 Teilnehmenden. Das geschieht nur, wenn die Teams ausdrücklich zustimmen, und zu ihrem eigenen Nutzen, zum Beispiel um Muster im Team zu erkennen und gemeinsame Routinen für Gesundheit und Leistung zu vereinbaren.
Unsere vollständige Datenschutzerklärung findest du hier. Wir arbeiten nach der DSGVO und holen vor der Verarbeitung von Gesundheitsdaten eine ausdrückliche Einwilligung ein. Du entscheidest, welche Daten du bereitstellst, und kannst jederzeit die Löschung verlangen. Standardmäßig können Daten nach 24 Monaten gelöscht werden. Bei Unternehmenskunden außerhalb der EU und des EWR prüfen wir zusätzlich zur DSGVO die lokalen Anforderungen und nutzen bei Bedarf geeignete Garantien für die Datenübermittlung. Projekte außerhalb der EU starten wir nur dort, wo wir die DSGVO und die lokalen Anforderungen gleichzeitig erfüllen können. Das ist in den meisten Ländern weltweit der Fall.
Ja. Wir unterstützen die übliche Lieferantenprüfung im Unternehmen, inklusive Dokumentation zu Sicherheit und Datenschutz sowie einem Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Wir legen transparent offen, welche Partei welche Daten verarbeitet (zum Beispiel Labor, HRV-Plattform), und definieren vertraglich Rollen und Verantwortlichkeiten für Aktivitäten vor Ort, die der Kunde durchführt (zum Beispiel Probenlogistik, Dokumentation der Probenkette, Meldung von Vorfällen).
Compliance und Teilnehmersicherheit
Nein. Wir bieten Wellness-orientierte Messungen, Feedback und Begleitung durch Experten. Wir stellen keine Diagnosen, verschreiben keine Medikamente, leisten keine Therapie und begründen kein Arzt-Patienten-Verhältnis. Die eingesetzten Geräte und Marker sind nicht zur Diagnose von Krankheiten bestimmt. Viele in unserem Team sind Ärztinnen, Ärzte oder Psychologen, arbeiten in diesen Programmen aber als Gesundheitsexperten mit Fokus auf Prävention.
Nein. Wenn berichtete Symptome oder Ergebnisse medizinisch relevant sein könnten, empfehlen wir, ärztlichen Rat einzuholen, und geben Hinweise zur Weiterleitung. Diagnostik und Behandlung bleiben bei lokal zugelassenen Ärztinnen und Ärzten.
Alle Tests sind nicht-invasiv, mit einer selten genutzten optionalen Ausnahme. Sie sind so einfach wie eine Speichelprobe in einem Röhrchen oder das Tragen eines 30 Gramm leichten Herzfrequenzmessers, ähnlich einem Wearable. Ausgenommen ist der Bluttest für zu Hause, der mit dem Tasso-Gerät schmerzfrei, aber invasiv ist. Diesen Test bieten wir nur für sehr spezifische individuelle Programme an, in unternehmensweiten Programmen wird er selten gewählt.
Wir setzen auf frühe, vorgelagerte Erkennung von Belastung und nachlassender Resilienz über objektive Marker und validierte Selbsteinschätzungen. Darauf folgen gezielte Routinen und ein Nachtest, der die Verbesserung bestätigt. Wenn jemand bereits stark gefährdet oder symptomatisch ist, empfehlen wir parallel eine medizinische Abklärung und passende Unterstützung. Wir haben klare Eskalationswege und ein Netzwerk aus Ärzten in den meisten EU-Ländern und können unmittelbar an Psychologen oder Fachärzte übergeben. Viele in unserem Team sind selbst Psychologen und Ärzte, arbeiten aber im Bereich Prävention.
Unsere Diagnostik liefert Wellness-Marker und kann keine Krankheiten diagnostizieren. Wenn berichtete Symptome oder Ergebnisse auf medizinische Relevanz hindeuten, empfehlen wir klar, ärztlichen Rat einzuholen, und geben Orientierung zur Überweisung.
Viele Experten in unserem Team sind Ärztinnen, Ärzte und Psychologen, die heute in der Prävention arbeiten. Sie geben konkrete Hinweise zu den nächsten medizinischen Schritten, wenn das relevant ist. Zusätzlich haben wir ein EU-weites Netzwerk medizinischer Anbieter und können direkt vermitteln.
Medizinische Beurteilung, Diagnose und Behandlung bleiben ausschließlich bei lokal zugelassenen Fachkräften. Notfallversorgung bieten wir nicht an. Bei Bedarf pausieren wir die Begleitung zum betroffenen Thema, bis die Person eine angemessene medizinische Abklärung bestätigt, es sei denn, sie wünscht ausdrücklich eine Fortsetzung der nicht-medizinischen Begleitung.
Programmgestaltung, Workshops und Verhaltensänderung
Wir bieten Workshop-Module zu Stressbiologie und Regulation unter Druck, Energie und Fokus, Erholung und Schlaf sowie Ernährung für Leistung. Die Themen wählen wir nach euren Zielen, dem Rollenkontext und dem, was die Kohortendaten als größten Hebel nahelegen. Jeder Workshop enthält eine Echtzeitmessung, oft physiologischer Daten mit Biofeedback-Technologie, starke Erfahrungen und konkrete Take-aways.
Diese Module werden am häufigsten gewählt:
- Kritische Momente meistern und sich unter Druck selbst regulieren
- Mentale Erschöpfung reduzieren
- Mentale Zustände für Produktivität und Kreativität steuern
- Resilienz über Ernährung aufbauen
- Energielecks reduzieren
- Entscheidungen verbessern
- In Verhandlungen gewinnen, indem du dein Nervensystem regulierst
Für eine Demo dieser Workshop-Typen könnt ihr gern 15 Minuten mit dem Sapiens-Team buchen.
85 % unserer Teilnehmenden ändern ihre Gewohnheiten nachhaltig, gemessen 3 Monate nach der Festlegung. Je nach Programmvariante umfasst die Begleitung 1:1-Gespräche mit Präventivmedizinern oder anderen Experten, tägliches Tracking der Gewohnheiten per WhatsApp, Team-Check-ins und Folgetests.
Drei Mechanismen tragen das: stark personalisierte Erkenntnisse aus der Diagnostik, kleine messbare Routinen, die in echte Kalender passen, und Rückkopplung durch Tracking und erneute Messung. Findet das Programm im Team statt, kommen Teamdynamik und gegenseitige Unterstützung dazu.
Ja. Wir passen jedes Programm an eure Ziele, eure Rahmenbedingungen und eure Ausgangswerte an. Möglich sind kurze Pilotprojekte, Kohorten über mehrere Monate oder ein Programm im großen Maßstab mit wiederholten Messungen und ROI-Berechnung.
Zu Beginn eines gemeinsamen Programms setzen wir ein Design-Meeting auf, in dem wir die passenden Module und die Reihenfolge für Workshops, 1:1-Begleitung, Diagnostik, Webinare und Gewohnheitsänderung festlegen.
Wenn ihr nicht zuschneiden wollt, sondern einfach ein bewährtes Modell nutzen möchtet, starten wir auch mit einer Plug-and-play-Variante.
Logistik und Umsetzung
Wir versenden Kits innerhalb weniger Tage weltweit an die Teilnehmenden oder verteilen sie vor Ort. Auch der Rückversand der Laborproben funktioniert global und reibungslos. Für einen globalen Kunden betreuen wir zum Beispiel 200 Führungskräfte in 59 verschiedenen Ländern.
Typischerweise starten wir relativ schnell mit einem Pilotprojekt und holen anschließend das Feedback dieser Stakeholder für einen unternehmensweiten Rollout ein. Ihr bekommt einen erfahrenen zentralen Ansprechpartner, meist ehemalige McKinsey- oder BCG-Beraterinnen und -Berater, die ein großes Programm effektiv und reibungslos für euch steuern.
- HR oder L&D für Kohortengrößen und Teilnehmende, Kommunikation und Terminplanung
- Legal für Vertrag und Auftragsverarbeitung
- IT oder Security für die Lieferantenprüfung, falls erforderlich
- Eine kleine operative Ansprechstelle für die Logistik
Vom Kick-off bis zum Test-Kit zu Hause (oder den Tests vor Ort im Büro), zum persönlichen Bericht und zum Debriefing vergehen typischerweise 2 bis 3 Wochen.
Kultur und Prävention
Beides ist möglich. Manche Kunden fahren ein definiertes Kohortenprogramm mit Messung vorher und nachher oder auch nur einen Workshop. Andere bauen einen laufenden Rhythmus auf, mit regelmäßigen Nachtests und fortlaufender Verfeinerung von Routinen und Teampraktiken.
Wir bauen wiederholbare Verhaltensweisen über Gewohnheitsexperimente, Tracking und erneute Messung auf. Damit werden Gesundheit und Leistung von einmaligen Workshops zu messbarer, iterativer Verbesserung mit objektivem Feedback.